Sie suchen einen Hund?




Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, einen Hund bei sich aufzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Sie können ein Tierheim aufsuchen oder einen Züchter, auch in den Kleinanzeigen vieler Zeitungen oder Portale wird man schnell fündig. Noch bevor Sie sich für einen Mischling oder Rassehund entscheiden, ist eines wirklich wichtig: Kaufen Sie keinen Welpen auf den Polenmärkten oder von dubiosen Anbietern! Wir hören immer wieder die dramatischsten Geschichten. Diese Tiere sind nicht nur oftmals krank und Geschwächt, Würmer und Parasiten sind da noch das geringste Problem. Häufig sind schlimme Erkrankungen die Folge von Inzucht. Diese armen Geschöpfe werden auch viel zu früh von der Mutter getrennt und eine ordentliche Sozialisierung findet gar nicht statt. Was das für Folgen für den Hund im weiteren Leben mit sich bringt, kann niemand absehen. In den meisten Fällen kommt es aber gar nicht über den kläglichen und leidvollen Start in das Leben hinaus- zahlreiche Welpen sterben in den ersten Wochen oder Monaten.

Einige Eckdaten, auf die Sie unbedingt achten sollten:

Sind die Welpen inseriert und werden zum Verkauf angeboten, recherchieren Sie doch einmal im Internet, ob der Verkäufer nicht schon eine wütende Fangemeinde hat...gerade Händler, die mehrere Rassen anbieten, sollten Sie sich unbedingt genauer anschauen. Vor Ort bestehen Sie darauf, das Muttertier zu sehen. Papiere bzw.Nachweise über Impfungen, ein Chip und ein EU-Heimtierausweis sind gute Anhaltspunkte für einen seriösen Verkäufer.

Trifft das alles nicht zu und erkennen Sie auf Anhieb, dass es diesen Tieren schlecht geht: Bitte erliegen Sie nicht Ihrem Mitleid und versuchen Sie nicht, diesem einen schüchternen oder armen Welpen helfen zu wollen! Nur wenn diese Händler keine Verkaufserlöse erzielen, stirbt dieser unsagbar grausame Geschäftszweig vielleicht irgendwann aus. Diesen Vermehrern und Tierhändlern geht es wirklich nur darum, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, die Hunde sind denen völlig egal.

Unterstützen Sie so etwas nicht! So weh es tut: Lassen Sie den Welpen an Ort und Stelle und wenden Sie sich an das Veterinäramt, einen Tierschutzverein oder anderweitig an die Öffentlichkeit! Damit helfen Sie vielen armen Welpen.

Zecken entfernen ohne Schrecken


Nun ist es wieder soweit : Die Zecken greifen an!

Vielleicht ergeht es Ihnen ähnlich, mit Schrecken und ein wenig Abscheu entdeckt man eine Zecke bei dem Hund oder der Katze. Jetzt ist Eile angesagt, denn je länger die Zecke im Körper steckt, umso mehr Gelegenheit gibt es, Krankheiten zu übertragen. Aber keine Panik- Zecken ziehen ist keine Wissenschaft.
Warum es rund um die Zecke soviele mysteriöse Tipps zum Entfernen gibt, wir wissen es nicht.Da gibt es Gerüchte von Öl beträufelten Zecken, mit Parfüm bestäubten, mit Kleber verpappten und so wahnsinnig weiter und so fort. All das sollte man unterlassen, auch wenn die Zecke noch so klein ist, kann sie durch derartige Manipulationen die Eintrittstelle am Körper des Tieres mit Krankheitserregern überschwemmen. Auch Quetschen und Drehen vergrößert das Risiko nur unnötig.
Der richtige Weg das lästige Zeckentier zu entfernen : Am einfachsten mit einer Zeckenzange- da diese sich um die Zecke herumbiegt- und dann direkt an der Haut ansetzen.(Eine Pinzette ist durch ihre Form nicht so günstig, da man damit leicht die Zecke zerquetsch, Ergebnis siehe oben.) Dann langsam und gerade nach oben ziehen, das kann ein paar Sekunden dauern, aber dann lässt die Zecke in aller Regel los. Schauen Sie sich das Tier an, wichtig ist, das man den kompletten Kopf entfernt hat. Danach die Wundstelle desinfizieren und die nächsten Stunden im Auge behalten. Leichte Schwellung oder Rötung ist in Ordnung, sollte dann aber auch wieder zurückgehen.

Zum Tierarzt:

Ist die Zecke nicht komplett entfernt, der Kopf steckt noch in der Wunde, dann bitte nicht zögern und sich ärztliche Hilfe holen. Auch wenn eine starke Schwellung oder Rötung Stunden nach entfernen zu sehen ist, lassen Sie den Fachmann nachsehen.

Günstig ist bei solchen Fällen, wenn Sie die tote Zecke aufheben, an ihr kann man Tests durchführen, um Erkrankungsrisiken auszuschließen.